Direkt zum Hauptbereich

Cross-Validation

Im Folgenden geht es um drei Methoden der Cross-Validation: hold-out, leave one out, und k-fold. Bei der Kreuzvalidierung geht es hauptsächlich darum, zu vermeiden, dass das Modell zu gut ist. Häufig ist ein Modell so stark an die Daten angepasst, dass es bei der Schätzung neuer Werte versagt (overfitting). Bei der ersten Methode wird der Datensatz in ein Trainings- und ein Testsample unterteilt. Das Modell wird nur auf die Trainingsdaten gefittet und die Testdaten werden dann geschätzt. Bei der zweiten Variante wird immer ein Wert bei der Modellbildung ausgelassen und dann vom Modell geschätzt - und das für alle Werte (großer Rechenaufwand!). Die dritte Variante teilt den Datensatz in k Teile und schätzt dann jeden einzelnen mit allen anderen. Eine Ausführliche Einführung hierzu gibt es in: James, Gareth; Witten, Daniela; Hastie, Trevor und Robert Tibshirani. 2013. An introduction to statistical learning. New York [u.a.]: Springer. 


df = read.csv("recs2009_public.csv")
meta = read.csv("public_layout.csv")
dfm = subset(df, select = c("AIA_Zone","YEARMADE","TOTROOMS", "AGERFRI1", "WASHLOAD", "TVCOLOR", "NUMPC", "EQUIPAGE", "HHSEX", "HHAGE", "MONEYPY", "KWH"))

dfm.select = dfm[,c(1,2,3,5,6,7,10,12)]
fit2 = lm(KWH ~., data=dfm.select)
summary(fit2)

#hold-out
set.seed(1)
train = sample(nrow(dfm.select), round(nrow(dfm.select)/2))
fit2 = lm(KWH ~., data=dfm.select, subset=train)
summary(fit2)

# mit Hilfe der predict-Funktion können wir jetzt die Response für die
# übrigen Werte berechnen... und somit auch die Summe der quadrierten
# Abweichungen.

MSE.fit2 = mean((dfm.select$KWH - predict(fit2, dfm.select))[-train]^2)
RMSE.fit2 = sqrt(MSE.fit2)
MSE.fit2
RMSE.fit2
# MAPE.fit2 = 100/(dim(dfm.select)[1]-length(train))*
#   sum(abs((dfm.select$KWH - predict(fit2, dfm.select))[-train])/dfm.select$KWH[-train])
# Nun der Vergleich mit einem Single Predictor Model
fit3 = lm(KWH ~ AIA_Zone, data=dfm.select, subset=train)
MSE.fit3 = mean((dfm.select$KWH - predict(fit3, dfm.select))[-train]^2)
RMSE.fit3 = sqrt(MSE.fit3)
# MAPE.fit3 = 100/(dim(dfm.select)[1]-length(train))*
#   sum(abs((dfm.select$KWH - predict(fit3, dfm.select))[-train])/dfm.select$KWH[-train])

#Leave One Out Cross-Validation (LOOCV)
# requires :: boot
# die Funktion cv.gml() ist aus dem boot-Paket

library(boot)
glm.fit3 = glm(KWH ~ AIA_Zone, data=dfm.select)
# Vorsicht! Der nächste Befehl braucht Zeit
cv.err = cv.glm(dfm.select, glm.fit3)
cv.err$delta

#k-fold Cross-Validation
set.seed(123)
cv.error.10=rep(0,10)
glm.fit4 = glm(KWH ~ TOTROOMS, data=dfm.select)
for (i in 1:10){
  cv.error.10[i] = cv.glm(dfm.select, glm.fit4,K=10)$delta[2]
}
cv.error.10
sqrt(mean(cv.error.10))

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Nutzerismus: Eine Ideologie mit totalitärem Potential

Ich glaube, dass wir derzeit den Aufstieg einer Ideologie erleben, die ich Nutzerismus nennen möchte. Hannah Arendt hat darauf hingewiesen, dass jede Ideologie zu einem totalitaristischen Regime führen kann und es gibt ernste Anzeichen, dass dies auch für den Nutzerismus gilt.  Was ist der Nutzerismus? Wie bei jeder Ideologie ist der Kerngedanke sehr einfach: Im Prinzip gibt es für alle gesellschaftlichen Probleme eine technische Lösung. Leider wenden die Menschen die richtigen Technologien nicht an. Sie nehmen ihre Rolle als Nutzer nicht wahr. Es geht dem Nutzerismus also um das Zusammenspiel von Mensch und Technik, allerdings immer wieder aus der gleichen Perspektive. Die Technik kommt vor als potentielle Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Eventuell fehlt die perfekte Lösung noch, aber das ist dann als Auftrag an die Wissenschaft und die Ingenieure zu verstehen. Dieser Technikglaube hat etwas sehr Naives. Er abstrahiert zum Beispiel von allen Interessen, für die Technolog...

Was man an der COVID-Politik über Faschismus lernen kann

Kritiker der Corona-Politik führen immer häufiger den Begriff Faschismus im Munde, um die politischen Maßnahmen zu beschreiben. Einerseits ist damit natürlich eine polemische Ablehnung verbunden: Wer will schon für Faschismus sein? Generell ist der moralische Vorwurf, etwas sei faschistisch oder faschistoid in der demokratischen Auseinandersetzung durchaus geläufig. Dabei wird jedoch meist auf etwas verwiesen, was zum demokratischen Staat dazu gehört und gerade keinen Faschismus begründet: Die Polizei, die das Gewaltmonopol durchsetzt, ist keine faschistische Organisation, ein Parlament, welches Bürgerrechte einschränkt, ist kein Beleg für die faschistische Aufhebung des Rechtsstaats und ein Medienartikel, der dazu aufruft, Bürger sollen Straftäter anzeigen, ist keine faschistische Propaganda, usw. All dies sind Beispiele für das Leben in demokratischen Gemeinwesen. Anstatt die Demokratie also immer gleich auf dem Weg in den Faschismus zu wähnen, wäre es angebracht, sich zu fragen, war...

Deep-Dive Impfeffektivität: Eine kritische Datenanalyse der RKI-Berechnungen / Teil 1: Die Methode

Die Einschätzung, wie effektiv die COVID-Impfung ist, ist eine der politisch relevantesten Kennzahlen derzeit. Insbesondere für die Einschätzungen der Angemessenheit einr Impfpflicht ist diese Zahl extrem wichtig. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass die Berechnungen des RKI nicht in jeder Hinsicht eindeutig sind, sondern auf vielen Annahmen beruhen, die man auch kritisch hinterfragen kann und muss. Für die politische Datenwissenschaft ist es daher essenziell, diese Berechnungen nachvollziehbar zu machen. In diesem Beitrag wird das methodische Vorgehen des RKI zur Berechnung der Impfeffektivität analysiert. Die Informationen dazu entstammen den RKI-Wochenberichten .  In einem zweiten Teil habe ich die konkreten Berechnungen des RKI so weit wie möglich rekonstruiert und kann daher zeigen, wie stark die Ergebnisse schwanken, wenn Annahmen leicht verändert werden. Meine Erkenntnisse aus der folgenden Analyse: Das RKI verwendet zur Berechnung der Impfeffektivität di...