Direkt zum Hauptbereich

Lösungen zu Übungen I

... und hier ist das Übungsscript mit den entsprechenden Lösungen eingefügt:

library(MASS)
df = Boston
?Boston
summary(df)
# Aufgabe: Fitte eine lineare Regression in der die Kriminalitätsrate
# (crim) vom Anteil der schwarzen Bevölkerung (black) abhängt!
fit = lm(crim~black, data=df)
summary(fit)
# Gibt es einen Zusammenhang?
# Wie stark ist der Zusammenhang und ist er signifikant?

# Erstelle einen Scatterplot und füge eine Regressionsgrade hinzu!
plot(df$black, df$crim)
abline(fit)
# Wie interpretierst du den Plot?

# Multi-Linear-Regression
# Fitte ein Modell für crim mit allen möglichen Predictoren!
fit2 = lm(crim~., data=df)
summary(fit2)
# Erstelle Diagnoseplots und interpretiere sie!

par(mfrow=c(2,2))
plot(fit2)

# Lade die Leaps-Bibliothek, führe die folgenden Befehle aus und
# identifiziere das beste Modell nach dem Cp-Wert!
# requires "leaps"
library(leaps)
X = df[,-1]
y = df[,1]
out = summary(regsubsets(X, y, nbest=2, nvmax=ncol(X)))
tab = cbind(out$which, out$rsq, out$adjr2, out$cp)
tab

# Erstelle einen Vector sel, der die Namen der Spalten (in "")
# enthält, die du auf Basis von regsubsets als Predictoren
# nimmst!
sel=c("zn","nox","dis", "rad", "ptratio", "black", "medv")

# Der folgende Befehl erstellt eine Tabelle, die nur noch
# die Ausgewählten Predictoren und die Response enthält.
df.sel=subset(df, select= c("crim", sel))

# Fitte eine lineare Regression mit den ausgewählten Predictoren
# und analysiere das Summary und die Diagnose Plots.
fit3 = lm(crim~., data=df.sel)
summary(fit3)
plot(fit3)

# Crossvalidierung
set.seed(1)
# Unterteile die Daten in ein Trainings- und Testset!
# Dafür ziehst du ein Zufallssample mit der Größe 2/3 der
# Zeilenzahl aus der Menge der Zahlen 1 bis Zeilenzahl. Dieses
# Sample weist du dem Objekt train zu.
train = sample(dim(df.sel)[1], round(dim(df.sel)[1]/3*2))

# Die Berechnung des Modells erfolgt nun auf den Trainingsdaten
# mit folgendem Befehl:
fit4 = lm(crim~., data=df.sel[train,])

# Benutze nun die übrigen (Test-)Daten, um mit dem Modell fit4
# die Werte für crim vorherzusagen! Dazu nimmt man die predict()-
# Funktion. Speicher die Ergebnisse in einem Objekt pred!
pred = predict(fit4, newdata=df.sel[-train,])

# Folgender Befehl erstellt eine neue Function, um den
# Root Mean Square Error zu berechnen:
RMS <- function(num) sqrt(sum(num^2)/length(num))
real.values = df.sel$crim[-train]
RMS(real.values-pred)

# Wie hoch ist der RMSE für das Modell auf den gesamten Daten?
pred = predict(fit3, newdata=df.sel[-train,])
RMS(real.values-pred)

# Wiederhole die Kreuzvalidierung 5 mal, ohne set.seed und bilde
# den Mittelwert der RMSE! Die Werte können in folgenden Vector
# gespeichert werden:
RMSEs = rep(0,5)
for(i in 1:5){
  train = sample(dim(df.sel)[1], round(dim(df.sel)[1]/3*2))
  fitx = lm(crim~., data=df.sel[train,])
  pred = predict(fitx, newdata=df.sel[-train,])
  real.values = df.sel$crim[-train]
  RMSEs[i] = RMS(real.values-pred)
}
mean(RMSEs)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Nutzerismus: Eine Ideologie mit totalitärem Potential

Ich glaube, dass wir derzeit den Aufstieg einer Ideologie erleben, die ich Nutzerismus nennen möchte. Hannah Arendt hat darauf hingewiesen, dass jede Ideologie zu einem totalitaristischen Regime führen kann und es gibt ernste Anzeichen, dass dies auch für den Nutzerismus gilt.  Was ist der Nutzerismus? Wie bei jeder Ideologie ist der Kerngedanke sehr einfach: Im Prinzip gibt es für alle gesellschaftlichen Probleme eine technische Lösung. Leider wenden die Menschen die richtigen Technologien nicht an. Sie nehmen ihre Rolle als Nutzer nicht wahr. Es geht dem Nutzerismus also um das Zusammenspiel von Mensch und Technik, allerdings immer wieder aus der gleichen Perspektive. Die Technik kommt vor als potentielle Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Eventuell fehlt die perfekte Lösung noch, aber das ist dann als Auftrag an die Wissenschaft und die Ingenieure zu verstehen. Dieser Technikglaube hat etwas sehr Naives. Er abstrahiert zum Beispiel von allen Interessen, für die Technolog...

Was man an der COVID-Politik über Faschismus lernen kann

Kritiker der Corona-Politik führen immer häufiger den Begriff Faschismus im Munde, um die politischen Maßnahmen zu beschreiben. Einerseits ist damit natürlich eine polemische Ablehnung verbunden: Wer will schon für Faschismus sein? Generell ist der moralische Vorwurf, etwas sei faschistisch oder faschistoid in der demokratischen Auseinandersetzung durchaus geläufig. Dabei wird jedoch meist auf etwas verwiesen, was zum demokratischen Staat dazu gehört und gerade keinen Faschismus begründet: Die Polizei, die das Gewaltmonopol durchsetzt, ist keine faschistische Organisation, ein Parlament, welches Bürgerrechte einschränkt, ist kein Beleg für die faschistische Aufhebung des Rechtsstaats und ein Medienartikel, der dazu aufruft, Bürger sollen Straftäter anzeigen, ist keine faschistische Propaganda, usw. All dies sind Beispiele für das Leben in demokratischen Gemeinwesen. Anstatt die Demokratie also immer gleich auf dem Weg in den Faschismus zu wähnen, wäre es angebracht, sich zu fragen, war...

Deep-Dive Impfeffektivität: Eine kritische Datenanalyse der RKI-Berechnungen / Teil 1: Die Methode

Die Einschätzung, wie effektiv die COVID-Impfung ist, ist eine der politisch relevantesten Kennzahlen derzeit. Insbesondere für die Einschätzungen der Angemessenheit einr Impfpflicht ist diese Zahl extrem wichtig. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass die Berechnungen des RKI nicht in jeder Hinsicht eindeutig sind, sondern auf vielen Annahmen beruhen, die man auch kritisch hinterfragen kann und muss. Für die politische Datenwissenschaft ist es daher essenziell, diese Berechnungen nachvollziehbar zu machen. In diesem Beitrag wird das methodische Vorgehen des RKI zur Berechnung der Impfeffektivität analysiert. Die Informationen dazu entstammen den RKI-Wochenberichten .  In einem zweiten Teil habe ich die konkreten Berechnungen des RKI so weit wie möglich rekonstruiert und kann daher zeigen, wie stark die Ergebnisse schwanken, wenn Annahmen leicht verändert werden. Meine Erkenntnisse aus der folgenden Analyse: Das RKI verwendet zur Berechnung der Impfeffektivität di...